Viel Zulauf für die Basketballschule

+++ Spaß beim Training mit engagierten Coaches +++ Karl-Heinz Brütting seit Jahrzehnten aktiv +++ Mannschaftsbetreuer für Spielbetrieb gesucht! +++

Es ist mucksmäuschenstill in der Halle als Trainer Karl-Heinz Brütting die Ansprache vor dem Training hält. 25 Kinder sitzen um den Mittelkreis und hören ihrem Trainer konzentriert zu. Der erklärt, wie man ein guter Basketballer wird: „Immer schön die Übungen machen, keinen Quatsch machen, nicht rumdatzen“, erklärt Brütting mit ruhigen, konzentrierten Worten, ohne Schärfe in der Stimme. Die Basketballschule mag ordentlich sein, streng ist sie nicht. Es geht dann auch gleich los. Die angehenden Basketballer müssen erst mal ohne Ball ran: Hüpfen und Hopserlauf, alle schön hintereinander an den roten Kegeln entlang. Auf der Gegengrade sollen die Kinder mit beiden Füßen hüpfen. Übungen dieser Art sind wichtig, weil sie Sprungkraft und Beinkoordination trainieren. Beides ist wichtig, um erfolgreich Basketball zu spielen.Anschließend lassen Karl-Heinz Brütting und seine Co-Trainer Werner Lutz und Niklas Neudeck, die Kinder die Defense-Grundstellung und Grundbewegung üben. Wichtig ist, tief und stabil zu stehen. Schwerpunkt liegt in der Körpermitte, so dass man nicht kippt. Bei der seitlichen Bewegung nie die Füße überkreuzen. Die Kinder machen konzentriert mit und zeigen, wie viel sie schon gelernt haben. Grundstellung und Bewegung passen und selbst den Fehler, mit gestreckten Armen zu rudern, der noch bei älteren Spielern immer wieder vorkommt, sieht man hier so gut wie nicht. Basketball ist ein sehr schnelles Spiel, daher ist diese Grundausbildung so wichtig. Nur wer sich richtig bewegt und dabei Körpergewicht und Kraft richtig dosiert, kann auch erfolgreich verteidigen. Es geht weiter mit Korbwurfübungen, was besonders bei Kindern sehr wichtig ist, gerade weil bei ihnen Entfernung zum Korb, Gewicht des Balles und eigene Kraft im Verhältnis deutlich schlechter sind als bei Erwachsenen. Die Kinder bilden erstaunlich schnell und diszipliniert zwei lange Schlangen vor den Körben und fangen an, geduldig auf die Körbe zu werfen. Keiner tanzt aus der Reihe, keiner macht Quatsch.  In drei Gruppen geht es danach weiter beim Ballhandling. Auch das ist elementarer Bestandteil der Basketball-Grundausbildung. Wichtig ist, dass Spieler den Ball führen und nicht umgekehrt. Beim Dribbeln schlägt die Hand nicht auf den Ball sondern führt ihn, bleibt länger am Ball und ermöglicht so eine gute Kontrolle. Das kann man gar nicht früh genug lernen. Der Ball muss mal tief und schnell und mal hoch und langsam gedribbelt werden. Sogar an einen Handwechsel mit einem Dribbel unter den Beinen wagen sich die Kleinen heran. Respekt. Den Abschluss des Trainings bildet zur Belohnung für’s gute Trainieren immer ein Spiel. Das ist nicht einfach mit 25 Kindern auf nur einem Feld. Karl-Heinz Brütting und seine Helfer haben einen Trick: Der Ball darf nicht gedribbelt sondern nur gepasst werden. Auf diese Art wird ein Spiel 10 gegen 10 nicht zu chaotisch, und die Kinder lernen auch noch das Kombinationsspiel. „Die Großen passen auf die Kleinen auf!“, schärft Karl-Heinz den Kindern noch einmal ein. Tatsächlich sind die Größenunterschiede so, dass diese Rücksicht notwendig ist. Später werden die Mannschaften noch mal nach Altersgruppen geteilt, so dass auch schneller gespielt werden kann. Die Größeren spielen über das ganze Feld, während die Kleinen Pause haben. Anschließend sind die Kleinen auf einem Kleinfeld dran. Auch hier sind die Kinder diszipliniert und konzentriert. Beim Training wird Karl-Heinz Brütting un­terstützt von Werner Lutz, Niklas Neudeck und Alex Benedikt, der heute nicht kann. Ohne diese Unterstützung würde es schwierig, mit fast 30 Kindern ein strukturiertes Training durchzuführen.  Zu seiner Motivation die Kinder der Basketballschule zu trainieren sagt Karl-Heinz Brütting: „Ich übe diesen Job schon seit Jahrzehnten aus, und es macht mit immer noch Spaß, mit den Kindern zu arbeiten.“  Besonders wichtig seien ihm dabei die „sportpädagogischen Grundsätze von Fair Play und sozialem Lernen“ und fügt hinzu, dass er sich noch unbedingt bei den Eltern ganz herzlich für das positive Zusammensein und die Hilfe bedankt. Vor allem geht noch ein Dank an seinen Sohn Thomas Brütting, der die Basketballschule vor einigen Jahren wieder aufgebaut hat .

Dieser Beitrag wurde unter Sportarten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.