BASCATS verbessern sich beim Pfingstcup um 19 Plätze

Am verlängerten Pfingstwochenende nahmen die BASCATS zum zweiten mal am traditionellen Pfingstcup der TSG 2005 Bamberg teil. An diesen drei Tagen spielten 56 Teams in zehn verschiedenen Hallen in Bamberg um den prestigeträchtigen Pfingstcuptitel. Teilnahmeberechtigt sind Basketball Freizeitmannschaften, die maximal zwei Vereinsspieler im Team haben.

Nach dem 47. Platz vom Vorjahr wollten die BASCATS einen 3er vor der Platzierung erreichen. Mit Markus Neubauer, Konstantin Roppelt und André Seeger unterstützten drei neue Männer die BASCATS bei diesem Ziel. Beim Frauenanteil konnte man wie letztes Jahr den ersten Platz belegen (72,72%).

Am Pfingstsamstag startete man in einer 5er-Gruppe und hatte mit BEATBALL gleich ein Schwergewicht als Gegner. Das gegnerische Team gewann den Pfingstcup in den letzten 10 Jahren zweimal und stand insgesamt siebenmal im Halbfinale. In den ersten fünf Minuten konnte man den übermächtigen Gegner Paroli bieten, ging aber dann mit einem 14:32 Rückstand in die Halbzeit. Im zweitem Abschnitt ging es munter hin und her und am Ende gewann BEATBALL verdient mit 29:58.

Im zweitem Spiel traf man wie im letzten Jahr auf die FREIBURGER STAUDIZOCKER (Platz 40/2016). Beim Stand von 13:14 in der siebten Minute konnte man sich Hoffnung auf einen Sieg machen. Das Spiel war in der ersten Halbzeit komplett ausgeglichen und man ging mit einem drei Punkte Rückstand in die zweiten zwölf Minuten. Ein 19:4 Lauf der Gegner machte die Hoffnung  schnell kaputt und am Ende unterlag man den Freiburgern mit 41:57 in einem sehr freundschaftlichen Spiel. Die Spieler der Gegner zeigten sich sehr begeistert vom Fortschritt der BASCATS in den letzten 12 Monaten und feuerten das Team tatkräftig im nächsten Spiel an.

SPLLASH-MEYERS & CO KG (41/2014) war der Gegner im drittem Gruppenspiel. In der vierten Minute lagen die BASCATS bereits 4:15 im Hintertreffen. Der Gegner erzielte alle seine Punkte mit Drei-Punkte-Würfen. Auch die Manndeckung des gegnerischen Teams bereitete einige Probleme. Nach einer Auszeit von Coach Stefan „Atze“ Friedrich wurde der Angriff umgestellt und man zog ausschließlich zum Korb. Der Gegner war durch diese Umstellung so überrascht und konnte sich nur mit Fouls helfen. Punkt um Punkt schmolz die Führung und die BASCATS gingen mit einem Punkt Vorsprung in die Halbzeit. Zusätzlich hatte der Gegner große Foulprobleme und konnte in der Verteidigung nicht mehr so agieren wie zu Beginn der Partie. Zwei Minuten vor Schluß lagen die BASCATS noch mit 5 Punkten zurück. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung konnte man wieder eine Minute vor Ende in Führung gehen. Am Schluß behielt man die Nerven an der Freiwurflinie und konnte das Spiel mit 48:45 für sich entscheiden.

Platz 18 war die Platzierung des nächsten Gegners im letzten Jahr. Mit einem Sieg könnte man die Gruppe als Drittplatzierter abschließen. Eine Niederlage mit mehr als sechs Punkten würde den letzten Tabellenplatz in der Vorrunde bedeuten. Die FLYING KANGAROOOS hatten auch noch zwei Spieler der ersten Basketballmannschaft des SV Gundelsheim in ihren Reihen (Mitch Müller, Shaq Heichel) und waren körperlich überlegen. Die ersten sieben Minuten waren sehr ausgeglichen. Ein 5:0 Lauf kurz vor der Halbzeit bescherten den BASCATS eine 15:10 Halbzeitführung. Ein 11:4 Lauf des Gegners in den ersten fünf Minuten machten diese Führung aber wieder zu Nichte. Zwei Minuten vor Schluß lag man 4 Punkte zurück. Wieder packten die Mädels der BASCATS in der Verteidigung zu und erspielten sich einen 8:2 Lauf in der letzten Minute zum umjubelten 34:32 Sieg.

Die Freude der BASCATS war riesengroß. Hatte man im letztem Jahr noch alle Spiele in der Vorrunde hoch verloren, standen dieses Jahr zwei Siege und zwei Niederlagen zu Buche. Das Team konnte es nicht glauben, dass man am nächsten Tag um die Platzierung 21 bis 30 kämpfen würde.

Am zweitem Tag stand die Platzierungsrunde auf dem Programm. An diesem Tag musste man leider auf Anja Grasser verzichten, die beruflich verhindert war. Der erste Gegner waren die HOLLEDAUER HOPFABUAM (52/2016). Die Buam hatten zwei 2,00 Meter große Center im Team, so dass man gezwungen war, Würfe von Außen zu nehmen. In den ersten zwölf Minuten gelang das nicht so gut und man ging mit einem 13 Punkte Rückstand in die Pause (12:25). In den ersten 4 Minuten wuchs der Vorsprung sogar auf 37:14. Nach einer Auszeit kämpfte man sich mit einem 11:4 Lauf zurück. Eine akzeptable 25:41 Niederlage war das Resultat des ersten Spiels.

Der nächste Gegner waren die BALLERINAZ. Im letzten Jahr konnten sie den Pfingstcup auf dem sechsten Platz abschließen. Die erste Halbzeit wurde ausgeglichen gestaltet. Man ging mit einem fünf Punkte Rückstand (22:27) in die zweite Hälfte. Neun Punkte in Folge erzielte der Gegner in den ersten drei Minuten der zweiten Halbzeit. Ein Sieg war in weite Ferne gerückt. Am Ende konnte man dem schnellen Spiel der BALLERINAZ nichts entgegen setzen und man verlor das Spiel mit 37:60.

Bei SEVEN HILLZ (14/2016) erzielte der Spielertrainer der ersten Mannschaft des SV Gundelsheim Christian „Tweety“ Herbst gleich sechs der ersten acht Punkte des Gegners im nächsten Spiel. Zur Halbzeit lag man bereits mit 9:21 im Hintertreffen. Auch in der zweiten Halbzeit gab es für die BASCATS nicht viel zu holen und man unterlag deutlich mit 26:50.

Im letzten Spiel traf man auf die DILETTANTEN (37/2016). Der Gegner konnte wie die BASCATS noch kein Spiel am zweitem Tag gewinnen. Mit einem Sieg könnte man einen „2er“ vor der Endplatzierung sichern. Wie in fast allen Spielen war der Gegner körperlich überlegen. Doch die Mädels der BASCATS kämpften um jeden Zentimeter und zur Halbzeit lag man nur zwei Punkte zurück (12:14). Das Konditionstraining der letzten Wochen zeigte jetzt seine Wirkung. Man konnte bis zur 23. Minute den Vorsprung auf 14 Punkte ausbauen und überlief das Team der DILETTANTEN, die konditionell nicht mehr mithalten konnten. Die Stimmung nach dem Spiel war ausgelassen. Die Fans und Spieler freuten sich über diesen sensationellen Erfolg.

Der Gegner am Pfingstmontag waren die GRAUE HORDE (39/2016). Auch dieses Team war den BASCATS bekannt. Im letzten Jahr erlitt man eine hohe Niederlage am zweitem Tag des Turniers. Am letztem Spiel des Turniers musste man auf Konstantin Roppelt verzichten. Der befand sich zu dieser Zeit schon in Rom, um sich von den Strapazen des Pfingstcups zu erholen. Das Spiel war die komplette Spielzeit sehr ausgeglichen. Am Ende gewann der Gegner glücklich mit 20:18.

Immer noch staunten die BASCATS über ihren sensationellen 28. Platz beim diesjährigem Pfingstcup. Die meisten Gegner waren reine Herrenmannschaften, die körperlich überlegen waren. Grundsätzlich spielten die BASCATS immer mit drei Frauen und zwei Männern. Dies hat sich das Team selbst als Vorgabe gesetzt. Aufgrund dieser Vorgabe ist der 28. Platz ein toller Erfolg mit dem keiner gerechnet hat. Das Training in den letzten zwölf Monaten hat sich ausgezahlt und man hat sich spielerisch sehr weiter entwickelt. Auch das freiwillige Konditionstraining in den letzten Wochen am Samstag Morgen trug zu diesem Erfolg bei. Die BASCATS haben gelernt, dass sie sich vor keinem Gegner verstecken müssen, sie können mithalten und sind sogar manchen Teams spielerisch überlegen.

hinten von links: Ramona Grasser, Konstantin Roppelt, Andre Seeger,
Trainer Stefan „Atze“ Friedrich, Johanna Wolf, Markus Neubauer
vorne von links: Lin Minnegerode, Eva Nickel, Michi Lang, Julia Neubauer, Anja Grasser

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